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1. Was bewirkt CBD?

CBD – kurz f√ľr Cannabidiol – ist ein Wirkstoff, der aus dem Hanf gewonnen wird. Die lateinische Botanik Bezeichnung f√ľr die Hanfpflanze ist Cannabis. H√§ufig verwendete umgangssprachliche Begriffe f√ľr Cannabisprodukte sind auch Haschisch (aus dem Arabischen) oder Marihuana (aus dem Spanischen). Die beste Qualit√§t wird aus biologisch angebauten Hanfpflanzen gewonnen. Diese bieten die Gew√§hr, dass CBD in ausreichender Menge enthalten ist und dass keine Verunreinigungen durch Bakterien oder Chemikalien bestehen.

CBD ist seit langem in vielen Teilen der Welt als entkrampfendes und angstlösendes Heilmittel bekannt. Der Wirkstoff selber ist nicht psychoaktiv, so dass Cannabidiol in vielen Ländern legal gekauft und konsumiert werden darf. Es gilt nicht als Medikament, hat aber trotzdem heilenden Einfluss bei einer Reihe von gesundheitlichen Problemen. Dazu gehören etwa Angst- und Schlafstörungen, Übelkeit und Depressionen.

In den letzten Jahren wurden viele Forschungsergebnisse und Studien publiziert, welche die gesellschaftliche Anerkennung f√ľr CBD auf eine andere Ebene gehoben haben. Produkte aus Hanf wurden lange Zeit stigmatisiert und in die Schmuddelecke gedr√§ngt. Im Gegensatz zu Alkohol und Nikotin wurde ihnen die gesellschaftliche Akzeptanz verweigert.

2. Wo bekommt man CBD?

Nat√ľrlich kann das Produkt in Deutschland nicht gleich um die Ecke gekauft werden. Es gibt aber viele Shops, die es im Angebot haben, gerade in gr√∂√üeren St√§dten. Zudem gibt es auch zahlreiche Online-Bestellm√∂glichkeiten (bspw. hier auf Amazon (Link)).

Bei Internet-Bestellungen sollte allerdings auch immer eine gesunde Portion Skepsis dabei sein, denn nicht √ľberall, wo CBD draufsteht, ist dieses auch wirklich in der angegebenen Menge Cannabidiol enthalten. Fragw√ľrdig oder problematisch k√∂nnen auch einschl√§gige Blogs und Chats sein, in denen Benutzer von Anwendungen und Wirkungen schw√§rmen.

 

CBD ist zwar legal, doch die Rechtslage ist gerade etwas in Bewegung: Das Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte pr√ľft im Auftrag des Gesetzgebers den k√ľnftigen Status von Cannabidiol. Im Oktober 2016 trat eine Regelung in Kraft, wonach der freie Verkauf noch geduldet wird. Allerdings ist offen, wie lange diese Frist dauert. CBD k√∂nnte wohl weiterhin verkauft werden, wenn keine Heilungsversprechungen dazu gemacht werden und es somit nicht als Arzneimittel gilt.

Wie bei √§hnlichen Produkten und Wirkstoffen k√∂nnte dann auch Cannabidiol weiterhin als Nahrungserg√§nzung f√ľr den Eigenbedarf gehandelt werden. Da keine Psychoaktivit√§t erfolgt, m√ľsste der Fall eigentlich klar sein. Dank liberalen Gesetzgebungen in L√§ndern wie Holland oder der Schweiz kann dort Cannabidiol legal verkauft und konsumiert werden.

3. Wann verdampft CBD?

¬†Die bekannteste Art des Konsums ist das Rauchen eines Joints. In den letzten Jahren wurde aber die Verdampfung von Cannabidiol Wirkstoffen immer popul√§rer. Es wird dazu ein Verdampfer (Vaporizer) ben√∂tigt, in welchen das CBD-√Ėl eingebracht und erhitzt wird. Das Material wird mit hei√üer Luft durchstr√∂mt und verdampft bei Temperaturen ab 180 Grad Celsius. Durch die kontinuierliche Erhitzung erfolgt eine kontrollierte Verdampfung von Cannabidiol. Der Dampf geht in die Luft √ľber und kann inhaliert werden.

Diese Art der Aufnahme ist viel ges√ľnder als Rauchen, da dabei keine krebserregenden oder den Atemweg reizenden Inhaltsstoffe aufgenommen werden. Zudem ist die reine Cannabidiol Nutzung beim Verdampfen etwa 3-mal h√∂her als beim reinen Verbrennen des Stoffs. Der angenehmere Geschmack und die geringere Geruchsentwicklung sind auch f√ľr Nichtraucher akzeptabel.

4. Was versteht man unter dem CBD Gehalt?

¬†Der normale CBD Gehalt einer Hanfpflanze schwankt zwischen 0,6 bis 1,0 %. Die kleinen Anteile haben eine schwache Wirkung und wirken eher anregend. Die h√∂heren Anteile wirken sich dagegen beruhigend aus. Mittlerweile gibt es auch Hanf mit viel h√∂herem Cannabidiol Gehalt von mehreren Prozenten. Je nach Auspr√§gung und eigener Veranlagung kann CBD zu Mundtrockenheit f√ľhren. Das Suchtpotential ist allerdings klein und schlie√üt so auch eine √úberdosierung aus.

Cannabidiol wirkt entz√ľndungshemmend und kann im Idealfall fr√ľhzeitig gegen Infektionen eingesetzt werden. Die zust√§ndigen Rezeptoren im K√∂rper steigern die Reaktion gegen Schmerzen, Angst- und Stressgef√ľhle. Das Potential f√ľr verschiedene Behandlungsoptionen ist zweifellos vorhanden und wird inzwischen auch von der Pharmabranche erforscht.¬† Die konkreten Einsatzm√∂glichkeiten von Cannabidiol in Kombination mit anderen Substanzen h√§ngen in erster Linie von der jeweiligen Dosierung ab.

5. Was kostet CBD?

¬†Es besteht eine gro√üe Auswahl an √Ėl, Tropfen und Extrakt Produkten. Dabei k√∂nnen Preise und Herstellung sehr unterschiedlich sein. Wie √ľberall ist es auch hier eine Frage von Angebot und Nachfrage – und die Nachfrage ist gro√ü. Der Preis eines Fl√§schchens ist abh√§ngig vom prozentualen Anteil von CBD, und betr√§gt von 25 bis 70 Euros f√ľr 10 ml. Der Wirkstoff ist f√ľr 125 Euro auch hochkonzentriert als „CBD forte“ in Kapseln bei cbd-cannabidiol.de erh√§ltlich: umgerechnet auf den Anteil stellt dies ein gutes Kosten-/Nutzenverh√§ltnis dar. Wohl wegen der l√§ngerfristig ungekl√§rten Rechtslage k√∂nnen online Bestellungen aktuell nicht mit Kreditkarte bezahlt werden. Die m√∂glichen Zahlungsarten sind momentan Vorkasse, PayPal, Nachnahme oder Sofort√ľberweisung.

6. Was ist CBD THC?

¬†Der Begriff THC steht f√ľr Tetrahydrocannabinol und hat eine psychoaktive Wirkung, dies im Gegensatz zum bisher erw√§hnten Cannabidiol. Beide Substanzen tragen die Bezeichnung Cannabinoid. Dies sind chemische Verbindungen, die es nur in Cannabis gibt.

Wegen der psychoaktiven Wirkung ist THC vom Gesetz her ge√§chtet, es ist faktisch der b√∂se Verwandte des CBD. Das B√∂se √§u√üert sich darin, dass der Ausbruch von Psychosen (Wahnvorstellungen) beg√ľnstigt werden kann. Dies ist auch der Grund, weshalb der „gute“ Anteil in den legalen Hanfsorten den „b√∂sen“ Anteil deutlich √ľbertreffen muss. Es werden heute Sorten gez√ľchtet, welche rekordhohe Anteile von Cannabidiol enthalten. Diese sollen zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden k√∂nnen (auch wenn sie so nicht beworben werden d√ľrfen).

7. Welcher Arzt verschreibt CBD?

¬†Der deutsche Arzt Franjo Grotenhermen (Link) gilt als einer der f√ľhrenden Cannabis-Experten und hat zum Themenkreis Cannabidiol verschiedene B√ľcher publiziert. Diese umfassen praxisorientierte Ratgeber und gehen auf die medizinischen M√∂glichkeiten ein.

Theoretisch kann jeder Arzt zur Behandlung hochwertiges CBD verschreiben, welches dann mit Rezept √ľber eine Apotheke bezogen werden kann.

Es gibt inzwischen Bestrebungen, Cannabidiol als offizielles Medikament zur Behandlung von Epilepsie auf den Pharmamarkt zu bringen. Diese Diskussion war angesto√üen worden, nachdem amerikanische Eltern ihrem an Epilepsie schwer erkrankten M√§dchen √Ėl unter die Zunge spritzten, welches sie zuvor aus Marihuana gewonnen hatten. Dadurch konnte der Gesundheitszustand massiv verbessert werden; herk√∂mmliche Medikamente hatten zuvor kaum Wirkung gezeigt. Die Presse und CNN hatten √ľber diesen Fall prominent berichtet. (Link)

8. Wo ist CBD enthalten?

 CBD ist in den einzelnen Pflanzen in unterschiedlichen Ausprägungen vorhanden. Die folgenden Sorten weisen einen hohen Gehalt aus:

Shark Shock

Diese Cannabissorte ist beliebt und wurde auch mehrfach ausgezeichnet. Sie hat eine kleine Statur, ist schnell erntereif und wird mit √ľber 7 % Anteil vom CBD dominiert. Damit ist sie dank ihrer beruhigenden Wirkung bestens geeignet f√ľr medizinische Nutzung.

CBD Skunkhaze

Bei dieser Sorte sind je 5 % vom „guten“ und vom „schlechten“ Cannabinoid vertreten. Sie wurde speziell gez√ľchtet, um dieses gew√ľnschte Verh√§ltnis zu erreichen.

CBD Medi Haze

Das prozentuale Verh√§ltnis bei dieser Z√ľchtung steht 8:4, womit sie ebenfalls bestens f√ľr medizinische Patienten geeignet ist.

Royal Highness

Die prozentualen Anteile sind hier nicht bekannt, werden aber vom Z√ľchter als hoch angegeben – und von den Benutzern in dieser Form best√§tigt. Es werden Beschwerden gelindert, w√§hrend der Kopf klar und frei bleibt.

CBD Nordle

Fast 9 % Anteil f√ľr CDB gegen√ľber 6,4 % f√ľr den Gegenspieler, hier wurde eine neue Steigerung erreicht. Der Heileffekt liegt eindeutig √ľber dem Rauschpotential. Beim Verdampfen entwickelt diese Sorte Cannabidiol einen stark kr√§uterartigen Geschmack.

9. √úbersicht der Vor- und Nachteile von CBD:


VorteileNachteile
CBD ist eine rein pflanzliche Substanz
in seltenen F√§llen kann der Konsum zu Appetitverlust f√ľhren
es besteht keine psychoaktive Beeinflussung es ist unklar, wie die längerfristige Rechtslage und Zulassung aussieht
es wirkt schmerzlindernd und kann Entz√ľndungen vorbeugen
es sind keine Abhängigkeiten bekannt
es ist in Kapsel-, √Ėl-, Tropfen-, Pasten- und Salbenform erh√§ltlich
es ist in höchst konzentrierter Form als "CBD forte" auch in Kapseln erhältlich